Blasenprobleme

Von der Blasenentzündung sind großteils Frauen betroffen. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung : die Harnröhre ist bei Frauen viel kürzer als bei Männern. So können die Erreger (Bakterien) und die Kälte die Blase schneller erreichen.

Eine Blasenentzündung auslösen kann schon ein nasser Badeanzug, eine kalte Sitzfläche oder wenn man barfuß auf kaltem Boden geht. Natürlich kann auch mangelnde Intimhygiene ein Grund sein.

Am Anfang verspürt die Frau einen sehr starken Harndrang und ein wenig Brennen beim Wasserlassen. Das sollte schon ein Zeichen sein, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Wenn man dann schnell zu Kräutertees greift und sie öfters und viel trinkt, können die Erreger ausgespült werden.

Unangenehmer wird es, wenn man schon Schmerzen im Unterleib hat. Die können sehr heftig sein und man kann sogar Fieber bekommen.

Mit einer Kombination von Kräutertees und Kräuterbädern stellt man relativ schnell den optimale Zustand wieder her. Bei akuten Fällen ersetzt die Phytotherapie zwar die Behandlung mit Antibiotika nicht, ist aber eine hilfreiche Ergänzung. Wer zu Harnwegsinfektionen neigt, sollte gewisse Kräuter immer Zuhause haben, weil die Infektion  immer wieder zurückkehrt.

Die Vorbeugung ist wichtig, das heißt: nicht barfuß auf kaltem, nassem Boden laufen oder sitzen, umgehend nach dem Schwimmen die nassen Badesachen wechseln, Unterkörper immer warm halten – da allerdings spricht die bauchfreie Mode dagegen.

Die heimischen Kräuter gegen Blasenentzündung finden Sie unter den Rezepten!

Rauchfrei mit Kräutern

Noch nie waren die Raucher so diskriminiert und abgestempelt wie in der letzten Zeit. Ihr Lebensraum wird immer mehr eingeschränkt. Rauchen ist gesundheitsschädlich, das ist keine Frage, aber der Mensch übertreibt es beim Rauchen und beim Verbot auch. Rauchen ist eine Sucht und ist im Kopf fest verankert, daher ist es so schwierig, sich vom Glimstängel zu trennen.

Es gibt viele Methoden, die Sucht zu bekämpfen, wie Akkupunktur, Hypnose, Kaugummi, Nikotinpflaster, Kräuterzigaretten. Was bei dem einen gut funktioniert, schlägt beim anderen nicht an.  Wichtig ist, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Da ich im Gesundheitswesen arbeite, bin ich jeden Tag mit den Folgen des Rauchens konfrontiert. Sehr oft ist es zu spät und die schlimmen Folgen von jahrelangem Rauchen sind irreversibel. Die Schadstoffe kleben in der Lunge fest und man kann sie nicht mehr abhusten.

Meine Absicht ist nicht, jemanden zu erschrecken – solche Artikel liest man dauernd -, sondern einige Tipps zu geben aus der Welt der Kräuter für die Befreiung vom blauen Dunst.

Es gibt Kräuter, die können die Lust aufs Rauchen nehmen oder sogar Übelkeit auf  Zigaretten hervorrufen. Weil Rauchen eine Gewohnheit ist, die Raucher sind beim Entzug sehr nervös. Da helfen einige Kräuter, die Nerven zu beruhigen.

Unter Rezepte lesen Sie, welche unsere Helfer von der Wiese sind.

Frühjahrsputz – Enschlackung für den Körper

Endlich Frühling! Es wird immer wärmer, die Tage werden länger, wir müssen uns nicht mehr so einpacken, wenn wir spazieren gehen. Man kann die Heizung abdrehen. Zeit für Aufräumen in der Wohnung, Fenster putzen, dass die Sonne noch mehr hinein lächeln kann. Die Wintersachen werden weggepackt und die Sommerkleider aufgefrischt.

Nicht nur von außen, sondern auch von innen soll man Frühjahrsputz machen. Man schleppt wahrscheinlich einige zusätzliche Kilos mit sich herum und dann kommt noch die Frühjahrsmüdigkeit dazu. Während des Winters ist man bequem geworden, also höchste Zeit, ein bisschen Bewegung zu machen. Unser Organismus braucht neue Impulse, um gesund, fit und aktiv zu werden.

Die erste Aufgabe ist, dass man sich von den im Winter gesammelten Schlacken befreit. Wichtig ist, dass das Blut gereinigt und Leber, Niere und Galle aktiviert werden,  sodass der gesamte Stoffwechsel in Schwung kommt und die Abwehrkräfte aufgebaut werden. Dazu holen wir einige Kräuter von der heimischen Wiese:

Löwenzahn: Enthält Vitamine, Bitterstoffe, Enzyme, Gerbstoffe, Spurelemente usw. Regt die Leber und die Niere zu erhöhter Aktivität an, Dank seiner wassertreibenden Wirkung. Man kann aus Blättern und Wurzeln Saft auspressen und mit wenig Wasser verdünnt trinken, max. 3 Wochen lang. Oder man trocknet die Blätter und bereitet sie als Tee zu. Frische Löwenzahnblätter kann man in Salat mischen oder Kräuterbutter aus ihnen machen. Die Blüten sind schleimlösend.

Brennnessel: Ist eine typische Ruderalpflanze. Sie enthält Histamin, Ameisensäure, Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme usw. Als Tee, Gemüse oder Suppe wirkt sie blut- und nierenreinigend. Bei hohem Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Gelenksbeschwerden sollte man öfters Brennnessel auf dem Speiseplan haben. Dank seines hohen Eisengehalts fördert sie die Blutbildung und nicht zu letzt enthält sie sehr viel Vitamin C.

Birke: Enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine, ätherische Öle. Die weiße Rinde ist ein Hinweis für Reinheit, Frische und Erneuerung. Sie hat blut- und nierenreinigende Wirkung, ist wassertreibend und antirheumatisch. Die jungen Blätter enthalten viel Vitamin C, man kann sie in Salat mischen. Birkensaft ist in den Drogerien erhältlich, aber die Blätter können Sie selber bis zum Sommer pflücken.

Man könnte von den dreien noch viel mehr erzählen, dafür ist diese Seite zu klein, aber man kann einige Tipps und Anregungen im Internet finden.  Bitte blättern Sie zu den Rezepten!

Stress, Burn out

Stess – wer kennt die Bedeutung dieses Wort nicht?!  Es gehört zu unserem Alltag. Wir leben ständig unter Zeit- und Leistungsdruck – immer schneller, immer weiter, immer höher. Wie lange? Wie lange können wir den Druck ertragen, was passiert dann? Wir kommen kaum zur Ruhe, wir müssen überall und jederzeit erreichbar sein und man darf nichts vergessen, man muss immer 100%-ige Leistung bringen. Das geht einige Zeit, aber dann passiert etwas – entweder meldet sich unser Körper und die Erschöpfung manifestiert sich in einer Krankheit, oder unsere Nerven werfen das Handtuch und wir brechen zusammen, am Ende kommt die Depression. So oder so sind wir dann gezwungen, einen Gang zurückschalten, wenn wir nicht gar für einige Zeit außer Gefecht sind. Man sollte es nicht so weit kommen lassen, sondern in Leben Prioritäten setzen und das Gleichgewicht finden. Es gibt dafür viele Möglichkeiten, aber die sind nicht Gegenstand dieses Artikels.

Mithilfe einiger Kräuter können wir unser Nervensystem stärken, uns beruhigen oder unsere Leistungsfähigkeit steigern.

Die erste Wahl, wenn die Leistungsfähigkeit nachlässt, ist Panax Ginseng. Er wirkt gegen Stress, normalisiert die Köperfunktionen, verbessert den Kreislauf, steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, gibt Energie und senkt das Cholesterin. Es gibt im Handel zahlreiche Fertigpräparate.

Ähnlich wirkt Taigawurzel, ein Verwandter des chinesischen Ginseng . Er mindert den physischen und mentalen Stress, reguliert den Blutdruck und das Cholesterin, verkürzt die Zeit der Rekonvaleszens. Fertigpräparate sind in Reformhäusern und Apotheken erhältlich.

Nervenstärkende und beruhigende Kräuter wachsen aber auch bei uns. Einige Beispiele finden Sie unter den Rezepten.

Tricks und Tipps für Grippezeit

Alle Jahre wieder kommt die Zeit der Verkühlung und die Grippewelle. Die beiden Krankheiten muss man aber unterscheiden:

Eine Verkühlung wird meistens von einem Bakterium verursacht, kommt schleichend mit Niesen, Halsweh, verstopftet Nase und machmal bekommt man auch Fieber. In diesem Fall wird der Arzt Antibiotika verschreiben.

Die echte Grippe wird von einem Virus verursacht, beginnt mit heftigen Symptomen wie Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber, Krankheitgefühl. Schnupfen, Husten, Halsweh gehören zwar nicht zu den typischen Symptomen, können aber ebenso vorkommen.

Wie soll man sich gegen die Angriffe von Viren und Bazillen schützen? Vorbeugen ist natürlich immer besser, als nachher jede Menge Medikamente nehmen müssen.

Unsere Abwehrkräfte stärken! Aber wie?

Richtige Ernährung

Viel Obst und Gemüse, wenig Fettes. Wenn unsere Verdauung sich nicht mit schwerem Essen beschäftigen muss, hat sie freie Kapazität, um neue Immunzellen zu produzieren. Nur mit einer starken Armee kann man gewinnen.

Frische Luft

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Bekleidung. Man sollte im Winter auf die Spaziergänge nicht verzichten.

Stress vermeiden

Stress schwächt das Immunsystem. Daher: entspannen, meditieren oder ein duftendes Aromabad nehmen.

Hände waschen

Die meisten Krankheitserreger werden über die Handflächen übertragen. Haltegriffe in öffentlichen Beförderungsmitteln,  Türklinken – man greift unweigerlich Gegenstände an, an denen möglicherweise schon jemand seine Bazillen zurückgelassen hat. Hände waschen ist gerade in der Grippezeit ein Muss.

Fussbäder, Sauna, Wärmekammer

Wenn man friert, sind warme Orte eine herrliche Lösung . Wärme fördert die Durchblutung der Zellen und entgiftet.

Nasendusche mit Salzwasser 

Alt und bewehrt. Das Salzwasser lässt die Schleimhaut nicht austrocknen. So können Viren und Bakterien nicht eindringen.

Es gibt natürlich sehr viele weitere Möglichkeiten aus der Kräuterwelt, der Grippe wirksam zu begegnen. Mehr dazu finden Sie in den Rezepten gegen Grippe.

Das Auge – Fenster zur Seele

In unserem wunderbaren Körper gibt es viele komplizierte, aber erstaunlich gut funktionierende Organe. Eines davon ist unser Auge.  Unsere Augen spiegeln unsere Befinden, unser Gemüht und unsere Emotionen wieder, aber auch die Krankheiten die wir haben. Denken Sie nur an Irisdiagnostik. Das gesund Halten der Augen ist eine prophylaktische Aufgabe. Das heißt, wir können mit unserem Lebenstil und unserer Ernährung sehr viel dazu beitragen, dass unsere Sehkraft länger erhalten bleibt. Ich spreche hier nur von gesunden Augen, die keine angeborenen oder erworbenen Sehfehler haben, wie etwa Astigmatismus, Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit.

Mit dem Vorschreiten der Zeit verliert unsere Sehkraft ihre Schärfe. Es passiert einfach, aber wann es passiert, hängt es mit unserem Lebenstil zusammen. Mit viel Bewegung an der frischen Luft, mit gesundem Essen, vielem Gemüse und Obst können wir die Verschlechterung der Sehkraft hinauszögern. Vor allem Zitrusfrüchte, Karotten, Heidelbeeren können helfen, aber auch die Einnahme von Q10, Selen und den Vitaminen E und A. Die Flavonide und die Karotine schützen die Augen vor der schädlichen UV-Strahlung  und verlangsamen den Prozess der Degeneration.

Selbstverständlich gibt es Heilkräuter, die auch helfen können, wie Ringelblume, Kornblume, Schafgarbe, Augentrost, Habichtskraut. Die gute alte Kamille dagegen trocknet die Schleimhaut aus und kann Allergien auslösen. Unter den Rezepten sind einige Tipps, wie Sie beispielsweise zuhause Augentropfen aus Kräutern herstellen können.

In einigen Fällen von Augenbeschwerden kann zugewartet werden, ob sich die Beschwerden bessern, aber wenn die Besserung nicht eintritt oder sogar schlecher wird, würde ich auf jedenfall einen Augenarzt aufsuchen.


amorebio - Naturkost

Neurodermitis

Neurodermitis oder das atopische Ekzem gilt als nicht heilbare, aber behandelbare Krankheit. Die Symptome sind rote, schuppende, manchmal nässende Ekzeme auf der Haut und ein starker Juckreiz. Der Auslöser dieser Krankheit kann eine vererbte Neigung zu Allergie oder eine Störung im Immunsystem sein. Die geerbte Neigung zur Allergie manifestiert sich vor allem bei den Nahrungmittelallergien, wie gegen Kuhmilch, Weizen, Eier, Nüsse oder Karotten.

Neurodermitis kommt sehr häufig  bei Kindern vor, weil die Sensibilisierung schon in der Gebärmutter angefangen hat. Später verschwindet die Neurodermitis und kann in einen anderen Form wiederkommen.  Der Grund dafür ist, dass die Allergie ihre Form wechseln. Beispielsweise kommt sie zuerst als Neurodermitis vor und verschwindet dann, später kehrt sie als Asthma oder Heuschnupfen wieder. Die versteckte Lebensmittelallergie kann Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne oder Magen-Darmbeschwerden hervorrufen. Stress kann auch einen Neurodermitisschub auslösen.

Die Behandlung von Neurodermitis ist sehr komplex. Meistens werden äußerlich kortisonhaltige Cremen verabreicht und innerlich Antihistaminika.

Aus der Sicht der Phytotherapie man sollte die akuten Beschwerden lindern und dem Körper helfen, sich zu wehren. Das heißt, das Immunsystem soll gestärkt werden durch Entgiftung und Darmsanierung. Außerdem sollte man den Kontakt mit jenen Substanzen vermeiden, auf die man allergisch war oder ist.

Zur innerlichen und äußerlichen Verwendung ist die Nachtkerze die erste Wahl. Das Nachkerzenöl mindert die Hautentzündung und fördert die Entstehung von T- Immunzellen, die den Entzündungsprozess unterdrücken.

Man nehme täglich 1-1,5 g Nachtkkerzenöl zu sich (ca 2-3 Kps), und zwar über einen längeren Zeitraum von ungefähr 6 Monaten. Nach den Erfahrungen sind die Beschwerden deutlich weniger geworden bzw. sind sie ganz verschwunden.

Aus den Wurzeln der Klette kocht man Tee und verwendet man ihn äußerlich oder trinkt ihn einfach. Klette regeneriert die Haut. Aus Labkraut bereitet man einen starken Tee und trägt ihn auf die Haut auf, als Waschung. Oder man macht eine Tinktur und mischt es in die Creme hinein, um die Creme dann auf schlecht heilende Wunden und Schuppenflechten oder eben Neurodermitis aufzutragen.

Äußerlich kommen noch Hamamelis, Eichenrinde, schwarzer Tee, Ringelblume und Aloe Vera infrage.

Innerlich als immunstärkendes Mittel: Brennnessel, Wermut,  Beifuß, Johanniskraut, Schachtelhalm und – besonders beruhigend – Melisse.

Siehe auch: Neurodermitis Behandlung

Diabetes mellitus – Bittersüße Realität

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Diabetes-Erkrankungen und die Erkrankten werden immer jünger und jünger. Das Metabolische Syndrom ist die Vorstufe des Diabetes mellitus Typ 2, was die Folge von falscher Ernährung und wenig Bewegung ist. Das kommt immer mehr im Kindesalter vor.

Man unscheidet zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und 2.  Bei Typ 1 hängt mit der Inzulinproduktion zusammen. Insulin senkt den Blutzucker und fördert die Glukoseaufnahme und -transformation in den Zellen zu Glykogen. Kurz gesagt: ohne Insulin können die Körperzellen keinen Traubenzucker aus dem Blut aufnehmen und damit keine Energie gewinnen.  Der Zucker wird mit dem Urin ausgeschieden.

Die Behandlung von Zuckerkrankheit ist die Aufgabe des Arztes.  Bei Typ 1 ist  Insulin notwendig. Typ 2 hingegen ist mit  Ernährungsumstellung leicht in Griff zu kriegen.  Als Unterstützung kann man einige Kräuter zu Hilfe rufen. Es gibt zwei  Gruppen von Pflanzen die helfen können: Die, die Insulin enthalten und so Energie liefern wie z.B.  Wurzel von Löwenzahn, Wegwarte, Alant. Und die, die Blutzucker senken wie z.B. Brennnessel, Weiße Bohnenschote, Huflattich, Salbei, Topinampur.

Zu den Tees kann man immer Zimt geben, denn Zimt senkt den Blutzuckerspiegel und eine ähnliche Wirkung wieInsulin hat. Und noch eine gute Nachricht: Zimt hat eine positive Wirkung auf  die Blutfettwerte. LDL-Cholesterin und Triglyceride werden durch Zimt gesenkt.

Gesunde Haarpracht

Unsere Haare sind wichtige Bestandteile unseres Aussehens, egal wie alt oder jung wir sind. Wenn wir eine neue Frisur machen lassen, sind wir wie ausgetauscht.  Den Friseuren stehen viele Mittel zur Wahl, um unser Aussehen zu verändern: durch veschiedene Haarfarben, Dauerwellen, Schnitte, oder Glättern. Voraussetzung ist, dass sie genügend Material haben, womit sie arbeiten können.

Leider passieren mit dem Fortschreiten der Zeit, durch Krankheit oder seelische Belastung  einige Veränderungen im Körper, die zu Haarausfall führen können.

Haarwachstum und Haarausfall sind natürliche Prozesse. Es wachsen monatlich ca 1 cm neue Haare und wir verlieren ca 100 Stück Haare täglich.  Man sollte einen Arzt aufsuchen wenn die Haare plötzlich oder  fleckenweise ausfallen oder es andere Begleiterscheinungen im Körper gibt.

Eine gesunde Ernährung hilft  meistens, den Haarausfall zu stoppen.  Karotten, Petersilie, Rote Rübe, Kohl, Paprika, Mandarine enthalten viel Beta-Carotin bzw. Vitamin A.  Getreidesprossen, Vollkornbrot, Hefe, Mandeln, Wallnüsse, Linsen sind reich an Vitamin B. Wenn es möglich ist, man sollte den Zucker vom Speiseplan streichen und wenig tierisches Eiweis zu sich nehmen.

Es gibt selbsvertändlich auch von der Seite der Kräuter Hilfe – siehe bei den Rezepten. Haarausfall ist auch in den Medien immer wieder ein Thema. Hier gibt es Fernsehenberichte zu Haarausfall.

Und hier gibt es noch ein kostenloses E-Book über Hausmittel für schöne Haare.

Edelkastanie oder Maroni

Das letzte heimische Obst vor dem Winter und über den Winter hinaus ist sicher die Edelkastanie. Sie vermittelt uns ein warmes wohliges Gefühl, wenn man auf dem Christkindlmarkt einige in die Taschen steckt.

Edelkastanie oder MaroniDer Kastanienbaum wurde wahrscheinlich von den Römern nach Europa gebracht. Bevor die Kartoffel aus Südamerika zu uns gelangte, waren die Kastanienspeisen eine wichtige Ernährungsgrundlage in unserer Region. Man nannte den Baum damals „Brotbaum„, weil aus Kastanienmehl Brot, Polenta, Fladenbrot gemacht wurden.

In China waren Esskastanienarten schon sehr früh als wichtiges Lebens-  und Heilmittel bekannt.

Der Kastanienbaum lässt sich Zeit, nämlich ca. 25 Jahre bis zu seinen ersten Früchten und es ist nicht selten, dass er mehrere Jahrhunderte erlebt.

Hildegard von Bingen hat die Edelkastanie hoch geschätzt:

Der Kastanienbaum ist sehr warm und hat aufgrund seiner Wärme eine große Lebenskraft und auch seine Frucht ist nützlich gegen jede Schwäche, die im Menschen ist.

Edelkastanien können, aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und der gespeicherten Sonnenenergie, einen Menschen so ernähren, dass er wieder zu Kräften kommt und seine Gesundheit zurückerlangt.

Achtung Diabetiker! Sehr hohe Kohlehydratwerte!

Man kann praktisch den ganzen Baum verwenden:

  • Holz
  • Blätter
  • Blüten
  • Früchte

Die Blätter sind auswurffördernd und man kann sie innerlich bei Bronchitis, Keuchhusten und Halsentzündungen verwenden. Es gibt homeöpatische Mittel im Handel. Äußerlich sind die Blätter und Fruchthülsen als Dampfbad geeignet bei Gicht und Rheuma.

Zum allgemeinen Aufbau der Gesundheit hilft das Holz, in den Händen erwärmt. Ist der Mensch desorientiert und kann sich nicht konzentrieren, mag ihm der Duft des Holzes Linderung schaffen.

Als Räuchermittel: es beruhigt den Geist des Denkers, das Herz füllt sich mit liebevoller Wärme und sanfter Freude. Unter dem Baum kommt man zu innerer Ruhe, Gelassenheit und fühlt sich geborgen.

Die Rezepte beschränken sich nur auf die heilende Verwendung von Maroni.

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