Rezepte zur Entschlackung

Löwenzahn

Man sammelt die frischen Blätter vor dem Blühen. Man mischt sie in Salat, oder fein geschnitten in Butter, oder in Frischkäse. Wenn man sie mit einigen intensiv schmeckenden Kräutern würzt (wie Thymian, Oregano, Basilikum), kann man sie als Pesto zubereiten. Die Knospen könnte man wie Kapern einlegen. Von den Blüten kann man Gelee oder Sirup herstellen und bei Husten einnehmen. Im Spätsommer oder im Herbst geerntete Wurzeln dienen geröstet als Kaffee-Ersatz, oder sind Bestandteil eines Kräuterlikörs. Aufgrund ihres Insulingehaltes ist die Wurzel für Diabetiker empfehlenswert.

Gewöhnliche Teezubereitung: 1 EL Kraut mit 2 dl kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehenlassen, wenn möglich ungesüßt trinken.

Brennnessel

Die frischen Triebe werden bis Mai gesammelt. Man kann sie als Suppe oder als Gemüse wie Spinat (hat einen wilden, intesiven Geschmack) zubereiten. Die feingehackten oder püriereten Blätter mischt man in Mehl mit Eiern und Salz und bereitet Spätzle zu. Spinatstrudel mit Schafkäse ist sicher für viele ein Begriff – probieren Sie das mit Brennnessel aus! Die großen Blätter in Öl ausgebraten sind ein hervorragender Ersatz für Chips. Im Spätsommer gesammelte Samen schmecken nüssig und sind hervorragende Potenzmittel bzw. geben einem viel Kraft.

Gewöhnliche Teezubereitung: 1 EL Kraut mit 3 dl kochendem Wasser übergießen, über den Tag verteilt trinken.  Länger als 2 Wochen zu trinken ist abzuraten, während der Kur sollte man jeden Tag eine Banane essen, um den Elekrolythaushalt im Gleichgewicht zuhalten.

Birke

Die Birkenblätter kann man nicht so vielfältig verwenden. Wenn sie frisch sind, in den Salat mischen und sonst als Tee zubereiten: 4 EL Blätter mit 0,5 l kochendem Wasser übergießen, eine Messerspitze Natron dazugeben, 15 Minuten lang ziehen lassen. Über den Tag verteilt trinken.