Rezepte gegen Venenleiden

Schafgarbe – tonisiert die Venen. Sie stärkt das Bindegewebe, wirkt entzündungshemmend und enthält Flavonoide, die eine gefäßabdichtende Wirkung haben.

Als Tee nimmt man 1TL Schafgarbe und ¼ l kochendes Wasser 5 Min. ziehen lassen und täglich 3-4 Tassen trinken.

Man kann eine Kräuterkompresse machen: das ganze Kraut mit heißem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, dann auf ein Tuch geben und die Beine einwickeln.

Als Badezusatz gibt man Schafgarbentee od. Kräutersäckchen ins Wasser in der Badewanne und macht einen Spaziergang hin und her, oder man nimmt einfach ein Fußbad.

Steinklee – hat eine Wirkung auf die Blutviskosität, er führt gewissermaßen zu einer Verflüssigung. Auch die Lymphe kann er wieder zum Fließen bringen. Schon Hippokrates schätzte die Wirkung bei der Behandlung von Geschwüren.

Da Steinklee eine blutverdünnende Wirkung hat, sollte man ihn innerlich nur mit Maß verwenden. Von den gesammelten Kräutern bereitet man eine Tinktur oder einen Ölauszug vor und mischt es in Bienenwachs oder Salbegrundlage. Dann massiert man sie täglich zwei mal gut in die Beine ein.

Rosskastanie – Die sind nicht nur zum Basteln gut! Bei Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen tun sie gute Dienste. Sie werden auch bei Blutergüssen, Venenentzündungen, Hämorrhoiden eingesetzt.

Es gibt in der Apotheke unzählige Fertigpräparate, aber wer

Geduld hat, kann eine Tinktur selber herstellen:

150g frische Blüte mit 1 l 98% Alkohol übergießen, 2 Wochen in einem geschlossenen Glasgefäß auf die Sonne stellen, täglich schütteln. Abseihen bis 50% verdünnen. Sie dient als Einreibmittel für Krampfadern und Hämorrhoiden. Zusätzlich 3x täglich 10-12 Tropfen einnehmen.