Rezepte für Wechseljahre

1) Frauenmantel (Alchemille vulg.) – Wie der Name sagt, sind die Blätter als Mantel zu betrachten, die die Frauen schützend umhüllen. Die Pflanze harmonisiert nachhaltig in jeder Lebenslage die Hormone. Sie mindert die Spannung  und wirkt gegen Bauchkrämpfe, ist nützlich bei der Vorbeugung von weiblichen Krebsformen. In erster Linie trinkt man Tee aus der Pflanze, aber man kann bei Unterleibserkrankungen und Harnwegsinfektionen auch ein Bad nehmen.

2) Goldrute (Solidago virgaurea) – Ist eine Sonnenpflanze und ihre Ausstrahlung fördert die Beziehungsfähigkeit und in körperlichen Ebenen wirkt bei sie Nierenerkrankungen. Ihre harntreibende Wirkung hilft bei Blasenentzündungen, aber man kann sie auch bei Gicht und Rheuma verwenden.

3) Hopfen (Humulus lupulus) – Die weibliche Pflanze entwickelt Zapfen im Herbst, die ätherisches Öl, Gerbstoffe, und Bitterstoffe enthalten. Die im Hopfen enthaltenen Phytoöstrogene haben vorbeugende Wirkung gegen Osteoporose und Brustkrebs. Die Pflanze fördert den Schlaf, hat eine leberanregende, entkrampfende Wirkung. Sie hilft depressive Verstimmungen zu lösen. Als Tee oder Badezusatz verwenden.

4) Rotklee (Trifolium pratense) – Er ist schon lange als Mittel gegen Wechselbeschwerden bekannt, man muss die Anwendung mindestens sechs Wochen lang durchführen. In der Volksmedizin wurde Rotklee als Tee gegen Verstopfung getrunken. Er wirkt entzündungshemmend, verdauungsfördernd macht gute Dienste bei der Rekonvaleszenz.

5) Melisse (Melissa off.) – Altbewähretes Mittel gegen stressbedingte Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, Nervosität und Schlafstörungen. Melissengeist ist fertig in den Drogerien zu kriegen. Aber man kann Melisse auch als Tee trinken, schmeckt hervorragend.

6) Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) – Früher hat man ihn „Keuschlamm“ genannt, weil er hilft, die Keuschheit zu bewahren. Man hat ihn überall in Klostern verwendet. Heutzutage wird er bei Impotenz verwendet. Mindert die Spannung in der Brust und beruhigt die Nerven.

7) Beifuß (Artemisia vulg.) – Mit einer vierwöchigen Kur kann man den Hormonhaushalt vorkommen reinigen. Wunderbares Mittel zum Entschlacken und um Gifte aus dem Körper zu leiten. Verbessert die Durchblutung.

Das ist nur ein kleiner Auszug der Pflanzen, die in den Wechseljahren helfen. Noch ein Tipp: es ist die Zeit des Granatapfels! Er verkörpert die ewige Jugend – in der arabischen Welt hat man ihn schon lange entdeckt. Er ist ein Aphrodisiakum, wirkt gegen die Wallungen und gegen Scheidetrockenheit.

Aus der Kräuterwelt könnte man noch folgende Pflanzen verwenden: Salbei, Johanniskraut, Schafgarbe, Bockshorklee, Lindenblüte, Minze