Schwarzpappel, Huflattich, Bärlauch

Langsam geht die Winterzeit zu Ende, die Natur wird aufgeweckt und wir können wieder hinausgehen, um unsere Kräutervorräte aufzufüllen.

Die Knospen der Schwarzpappel werden vor Ostern gesammelt.

Neben der allgemein stärkenden Wirkung haben sie auch eine antirheumatische und schmerzstillende Wirkung. Pappelrinde stimuliert die Schweißproduktion, so wird das Fieber gesenkt und sie hilft bei Muskelentzündungen. Sie vertreibt die Harnsäure, daher kann man sie bei Gicht gut gebrauchen. Wirkt entschlackend und mindert die Nierenentzündungen.
Äußerlich kann man sie wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung für langsam heilende Wunden, Krampfadern, Hämorrhoiden verwenden.

Achtung: bei übermäßigem Konsum drohen Magenschmerzen!

Am Anfang des Frühlings findet man am Waldrand den gelben Huflattich. In der Volksmedizin werden die Blätter und die Blüten verwendet. Wegen seines hohen Zinkgehalts unterstützt er das Immunsystem und hilft dem Körper bei der Insulinproduktion.
Wie die Blüten so helfen auch die Blätter bei chronischer Bronchitis, Verkühlung und asthmatischem Husten. Die Schleimstoffe überziehen die Schleimhäute mit einer Schicht und vermindern so den Hustenreiz.

Achtung: bei langem Gebrauch karzinogen!

Wenn es im Wald nach Knoblauch riecht, dann kann man Bärlauch sammeln. Es ist die ideale Zutat für eine Frühjahrskur, sie reinigen und entschlacken und helfen bei chronischen Hautkrankheiten. Bärlauch wirkt sehr günstig auf das Magen- und Darmsystem ein, beugt Arterienverkalkungen vor und ist ein hervorragendes Blutreinigungsmittel.

Außerdem man kann ihn als Gewürz verwenden.

Achtung: die Blätter nicht mit denen der Maiglöckchen verwechseln!

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