Artikel-Schlagworte: „Depression“

Winterdepression – SAD

Die Symtome der Winterdepression (Seasonal Affective Disorder – SAD) wurden zum ersten Mal 1984 von Norman E. Rosenthal beschrieben. Das Problem existiert noch nicht so lange. Vor einigen Jahrzehnten hat man natürlich auch schon Winter gehabt. Aber die Menschen waren damals noch gezwungen, hinauszugehen – ins Theater, Kino, oder einfach um sich mit Freunden zu treffen. Am Land setzte man sich zusammen und machte landwirtschaftliche Arbeiten, dabei hat man geplaudert. In den letzten Jahren und mit der Entwicklung der technischen Möglichkeiten muss man nicht unbedingt hinausgehen, um sich zu amüsieren. Es gibt Fernseher, Computer, X-Box, Playstation usw.  Man kann in die virtuelle Welt eintauchen. Aber man ist trotzdem nicht in Gesellschaft. Man wird immer mehr isoliert und hat Depression.

Man sollte sich zwingen, trotz Dunkelheit und Kälte spazieren zu gehen. Man sollte die Freunde einladen, um Karten oder Gesellschaftsspiele zu spielen, oder gemeinsam zu kochen. Hauptsache man ist unter Leuten. In der Wohnung kann man auch angemehme Atmosphäre zaubern, etwa mit Kerzen, Duftlampen und mit viel Licht. Man sollte öfters lüften und Mozart hören, Hyazinthen oder andere Frühlingsblumen kaufen, sich nicht gehen lassen und mit Süssigkeiten vollstopfen.

Unter den Rezepten finden Sie Tipps aus der Kräuterwelt.

 

Stress, Burn out

Stess – wer kennt die Bedeutung dieses Wort nicht?!  Es gehört zu unserem Alltag. Wir leben ständig unter Zeit- und Leistungsdruck – immer schneller, immer weiter, immer höher. Wie lange? Wie lange können wir den Druck ertragen, was passiert dann? Wir kommen kaum zur Ruhe, wir müssen überall und jederzeit erreichbar sein und man darf nichts vergessen, man muss immer 100%-ige Leistung bringen. Das geht einige Zeit, aber dann passiert etwas – entweder meldet sich unser Körper und die Erschöpfung manifestiert sich in einer Krankheit, oder unsere Nerven werfen das Handtuch und wir brechen zusammen, am Ende kommt die Depression. So oder so sind wir dann gezwungen, einen Gang zurückschalten, wenn wir nicht gar für einige Zeit außer Gefecht sind. Man sollte es nicht so weit kommen lassen, sondern in Leben Prioritäten setzen und das Gleichgewicht finden. Es gibt dafür viele Möglichkeiten, aber die sind nicht Gegenstand dieses Artikels.

Mithilfe einiger Kräuter können wir unser Nervensystem stärken, uns beruhigen oder unsere Leistungsfähigkeit steigern.

Die erste Wahl, wenn die Leistungsfähigkeit nachlässt, ist Panax Ginseng. Er wirkt gegen Stress, normalisiert die Köperfunktionen, verbessert den Kreislauf, steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, gibt Energie und senkt das Cholesterin. Es gibt im Handel zahlreiche Fertigpräparate.

Ähnlich wirkt Taigawurzel, ein Verwandter des chinesischen Ginseng . Er mindert den physischen und mentalen Stress, reguliert den Blutdruck und das Cholesterin, verkürzt die Zeit der Rekonvaleszens. Fertigpräparate sind in Reformhäusern und Apotheken erhältlich.

Nervenstärkende und beruhigende Kräuter wachsen aber auch bei uns. Einige Beispiele finden Sie unter den Rezepten.

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