Artikel-Schlagworte: „Entschlackung“

Hilfe, ich habe Cellulite!

Die Badesaison ist bald da, aber es ist noch nicht zu spät, sich um die Badefigur zu kümmern.

Cellulite betrifft meistens Frauen. Es  liegt am unterschiedlichen männlichen und weiblichen Hautaufbau. Die Haut der Frauen ist elastischer und besitzt mehr Fettzellen als die der Männer. Die Fettzellen machen die Haut der Frauen weich, aber zu viel davon bewirkt die typische orangenschalenähnliche Struktur. Bei Cellulite werden die abgelagerten Fette und Schlacken mangelhaft entsorgt. Cellulite bedeutet aufgeblähte Fettzellen, die nicht mehr vollständig abtransportiert werden können.

Es ist allgemein bekannt, dass sich Cellulite mit ballaststoffreicher Ernährung und ausreichender Bewegung bekämpfen lässt.

Man könnte auch die Pflanzenwelt zu Hilfe holen und zB den Stoffwechsel mit Birkenblättertee anregen, um so die Schlacken auszuspülen. Auch Brennnessel aktiviert die Ausscheidung und Schachtelhalm enthält viel Kieselsäure, die das Bindegewebe stärkt. Aus Birkenblättern und  Brennnesseln macht man einen Aufguss, Schachtelhalm muss man 10 Minuten lang kochen. Die Tees 2-3 Mal am Tag trinken.

Auch äußerlich kann man etwas gegen Cellulite tun: Man legt Birkenblätter in Olivenöl ein in einem Einmachglas und lässt es 4 Wochen lang in der Sonne stehen. Dieses Birkenöl fördert den Stoffwechsel und die Durchblutung der Haut. Für eine bessere Wirkung kann man folgende ätherischen Öle dazu mischen: Lemongras, Rosmarin, Wacholder, Zitrone. Die Problemzonen in der Früh und am Abend einschmieren.

Achtung! Birkenpollenallergiker sollen vor der Birkenkur unbedingt einen Arzt konsultieren!

Frühjahrsputz – Enschlackung für den Körper

Endlich Frühling! Es wird immer wärmer, die Tage werden länger, wir müssen uns nicht mehr so einpacken, wenn wir spazieren gehen. Man kann die Heizung abdrehen. Zeit für Aufräumen in der Wohnung, Fenster putzen, dass die Sonne noch mehr hinein lächeln kann. Die Wintersachen werden weggepackt und die Sommerkleider aufgefrischt.

Nicht nur von außen, sondern auch von innen soll man Frühjahrsputz machen. Man schleppt wahrscheinlich einige zusätzliche Kilos mit sich herum und dann kommt noch die Frühjahrsmüdigkeit dazu. Während des Winters ist man bequem geworden, also höchste Zeit, ein bisschen Bewegung zu machen. Unser Organismus braucht neue Impulse, um gesund, fit und aktiv zu werden.

Die erste Aufgabe ist, dass man sich von den im Winter gesammelten Schlacken befreit. Wichtig ist, dass das Blut gereinigt und Leber, Niere und Galle aktiviert werden,  sodass der gesamte Stoffwechsel in Schwung kommt und die Abwehrkräfte aufgebaut werden. Dazu holen wir einige Kräuter von der heimischen Wiese:

Löwenzahn: Enthält Vitamine, Bitterstoffe, Enzyme, Gerbstoffe, Spurelemente usw. Regt die Leber und die Niere zu erhöhter Aktivität an, Dank seiner wassertreibenden Wirkung. Man kann aus Blättern und Wurzeln Saft auspressen und mit wenig Wasser verdünnt trinken, max. 3 Wochen lang. Oder man trocknet die Blätter und bereitet sie als Tee zu. Frische Löwenzahnblätter kann man in Salat mischen oder Kräuterbutter aus ihnen machen. Die Blüten sind schleimlösend.

Brennnessel: Ist eine typische Ruderalpflanze. Sie enthält Histamin, Ameisensäure, Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme usw. Als Tee, Gemüse oder Suppe wirkt sie blut- und nierenreinigend. Bei hohem Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Gelenksbeschwerden sollte man öfters Brennnessel auf dem Speiseplan haben. Dank seines hohen Eisengehalts fördert sie die Blutbildung und nicht zu letzt enthält sie sehr viel Vitamin C.

Birke: Enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine, ätherische Öle. Die weiße Rinde ist ein Hinweis für Reinheit, Frische und Erneuerung. Sie hat blut- und nierenreinigende Wirkung, ist wassertreibend und antirheumatisch. Die jungen Blätter enthalten viel Vitamin C, man kann sie in Salat mischen. Birkensaft ist in den Drogerien erhältlich, aber die Blätter können Sie selber bis zum Sommer pflücken.

Man könnte von den dreien noch viel mehr erzählen, dafür ist diese Seite zu klein, aber man kann einige Tipps und Anregungen im Internet finden.  Bitte blättern Sie zu den Rezepten!

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