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Rauchfrei mit Kräutern

Noch nie waren die Raucher so diskriminiert und abgestempelt wie in der letzten Zeit. Ihr Lebensraum wird immer mehr eingeschränkt. Rauchen ist gesundheitsschädlich, das ist keine Frage, aber der Mensch übertreibt es beim Rauchen und beim Verbot auch. Rauchen ist eine Sucht und ist im Kopf fest verankert, daher ist es so schwierig, sich vom Glimstängel zu trennen.

Es gibt viele Methoden, die Sucht zu bekämpfen, wie Akkupunktur, Hypnose, Kaugummi, Nikotinpflaster, Kräuterzigaretten. Was bei dem einen gut funktioniert, schlägt beim anderen nicht an.  Wichtig ist, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Da ich im Gesundheitswesen arbeite, bin ich jeden Tag mit den Folgen des Rauchens konfrontiert. Sehr oft ist es zu spät und die schlimmen Folgen von jahrelangem Rauchen sind irreversibel. Die Schadstoffe kleben in der Lunge fest und man kann sie nicht mehr abhusten.

Meine Absicht ist nicht, jemanden zu erschrecken – solche Artikel liest man dauernd -, sondern einige Tipps zu geben aus der Welt der Kräuter für die Befreiung vom blauen Dunst.

Es gibt Kräuter, die können die Lust aufs Rauchen nehmen oder sogar Übelkeit auf  Zigaretten hervorrufen. Weil Rauchen eine Gewohnheit ist, die Raucher sind beim Entzug sehr nervös. Da helfen einige Kräuter, die Nerven zu beruhigen.

Unter Rezepte lesen Sie, welche unsere Helfer von der Wiese sind.

Edelkastanie oder Maroni

Das letzte heimische Obst vor dem Winter und über den Winter hinaus ist sicher die Edelkastanie. Sie vermittelt uns ein warmes wohliges Gefühl, wenn man auf dem Christkindlmarkt einige in die Taschen steckt.

Edelkastanie oder MaroniDer Kastanienbaum wurde wahrscheinlich von den Römern nach Europa gebracht. Bevor die Kartoffel aus Südamerika zu uns gelangte, waren die Kastanienspeisen eine wichtige Ernährungsgrundlage in unserer Region. Man nannte den Baum damals „Brotbaum„, weil aus Kastanienmehl Brot, Polenta, Fladenbrot gemacht wurden.

In China waren Esskastanienarten schon sehr früh als wichtiges Lebens-  und Heilmittel bekannt.

Der Kastanienbaum lässt sich Zeit, nämlich ca. 25 Jahre bis zu seinen ersten Früchten und es ist nicht selten, dass er mehrere Jahrhunderte erlebt.

Hildegard von Bingen hat die Edelkastanie hoch geschätzt:

Der Kastanienbaum ist sehr warm und hat aufgrund seiner Wärme eine große Lebenskraft und auch seine Frucht ist nützlich gegen jede Schwäche, die im Menschen ist.

Edelkastanien können, aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und der gespeicherten Sonnenenergie, einen Menschen so ernähren, dass er wieder zu Kräften kommt und seine Gesundheit zurückerlangt.

Achtung Diabetiker! Sehr hohe Kohlehydratwerte!

Man kann praktisch den ganzen Baum verwenden:

  • Holz
  • Blätter
  • Blüten
  • Früchte

Die Blätter sind auswurffördernd und man kann sie innerlich bei Bronchitis, Keuchhusten und Halsentzündungen verwenden. Es gibt homeöpatische Mittel im Handel. Äußerlich sind die Blätter und Fruchthülsen als Dampfbad geeignet bei Gicht und Rheuma.

Zum allgemeinen Aufbau der Gesundheit hilft das Holz, in den Händen erwärmt. Ist der Mensch desorientiert und kann sich nicht konzentrieren, mag ihm der Duft des Holzes Linderung schaffen.

Als Räuchermittel: es beruhigt den Geist des Denkers, das Herz füllt sich mit liebevoller Wärme und sanfter Freude. Unter dem Baum kommt man zu innerer Ruhe, Gelassenheit und fühlt sich geborgen.

Die Rezepte beschränken sich nur auf die heilende Verwendung von Maroni.

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