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Venenleiden – Krampfadern

Wie sie entstehen:

Venen sind Blutgefäße, die das sauerstoffarme Blut aus den Organen wieder zu Herz und Lunge zurücktransportieren, damit es neuerlich mit Sauerstoff angereichert wird. Die Arterien leiten dann das frische Blut zu den Organen. Die Venenklappen helfen dem Blut, in die gewünschte Richtung zu strömen. Wenn es zu einer Erweiterung der Venen kommt, können die Klappen nicht mehr dicht schließen, sodass das Blut nur noch verzögert vorankommt. Es staut sich viel Blut in den Venen, die sich dadurch noch mehr erweitern.

Erste Anzeichen für venöse Stauungen sind müde Beine, die sich am Abend schwer anfühlen, geschwollene Knöchel und Schmerzen bei langem Stehen, nächtliche Wadenkrämpfe und die Entstehung von Besenreisern.

Ursachen:
Die Veranlagung zu Bindegewebsschwäche und daraus resultierende Krampfadern können erblich bedingt sein, mangelnde Bewegung, Übergewicht, langes Stehen und Sitzen, Stöckelschuhe, Antibabypille, Alkohol, Rauchen fördern sie zusätzlich.

Häufig entstehen auch gefährliche Blutgerinnsel in den Venen.

Heilpflanzen sollten bei Venenerkrankungen möglichst früh eingesetzt werden. Sie wirken venentonisierend und verbessern die Zirkulation in den Kapillaren und Venen.

Unterstützend sollten bei Venenerkrankungen auch Heilmittel für die Leber eingesetzt werden, um den Pfortaderkreislauf zu unterstützen. Die Pfortader führt venöses Blut, das in der Leber entgiftet wird.
Mariendistel und Artischoken

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