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Verdauungprobleme und Obstipatio

Verdauungsprobleme sind Folgen unseres Lebensstils.  Alles muss schnell gehen, keiner hat Zeit, nicht mal für das Essen und schon gar nicht für das Kochen. Die Menschen frühstücken nicht mehr, sie trinken nur schnell einen Kaffee und dann ab in die Arbeit. Zu Mittag kehrt man in einen Schnellimbiss oder ein Fastfoodrestaurant ein und drückt ein-zwei Hamburger mit Pommes herunter. Am Abend ist man müde, also kocht man nicht, sondern gibt was Tiefgekühltes in die Mikrowelle.

Die Folgen sind Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, Darmentzündungen usw.

Mit Kräutern kann man seine Essgewohnheiten nicht ändern, aber dem Verdauungssystem auf den Sprung helfen.

1. Regelmäßiger Stuhlgang

  • Sennesblätter sind zuverlässige und drastische Abführmittel: 1-2 TL Sennesblätter mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, 24 Stunden ziehen lassen, vor dem Schlafengehen eine Tasse trinken. Die Wirkung tritt nach 6-8 Stunden ein. Wegen der Reizwirkung im Darm für den Dauergebrauch nicht empfehlenswert.
  • Leinsamen sind reich in Schleim, sie müssen allerdings grob geschrotet sein. Dann können sie im Darm aufquellen und einen gewissen Druck auf den Darmwand ausüben.
  • Faulbaumrinde hilf der Darmperistaltik. Man muss sie unbedingt aufkochen. 1 TL Faulbaumrinde in 2 dl Wasser 15 Minuten lang kochen und vor dem Schlafengehen trinken. Die Wirkung tritt in 6-10 Stunden ein.
  • Leinkraut hilft nicht nur bei Hämorrhoiden, sondern bei Obstipatio auch als Tee. 1 TL mit 2 dl kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten lang ziehen lassen.

2. Verdauungssäfte anregen

Man verwendet Kräuter, die schlechte, schädliche Bakterien im Darm töten oder ihre Ausbreitung verhindern: Thymian, Oregano, Pfefferminze, Koriander, Wacholder, Basilikum, Anis, Fenchel.

Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn man die gesamte Ernährung umstellen könnte und mehr selbst zubereitetes Gemüse essen könnte, mit vielen der oben genannten Kräuter.

 

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