Laut WHO ist der Blutdruck hoch, wenn die Werte 140/90 mmHg überschreiten. Allerdings muss man unterscheiden, wo und wie man lebt. Für einen Stadtmenschen wäre dieser Wert in Ordnung, aber wenn jemand in einem kleinen Dorf, nahe zur Natur lebt, ist er schon hoch. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der obere (systolische) Wert nach oben. Dann sprechen wir von hohem Blutdruck. Der Patient merkt zuerst nichts davon. Erst in sehr schweren Fällen hat man Kopfweh im Hinterkopf, Schwindel, Leistungsminderung und Müdigkeit.

Die Ursache von hohem Blutdruck ist unbekannt, manchmal entsteht hoher Blutdruck als Folge einer Nierenerkrankung oder bei Schilddrüsenproblemen. Risikofaktoren der Hypertonie sind Übergewicht, hoher Alkoholkonsum, Stress, wenig Bewegung und übertriebene Kochsalzzufuhr.

Der hohe Blutdruck steht in sehr engem Zusammenhang mit der Verengung von Gefäßen oder deren Verstopfung und kann bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Die Hypertonie wird von Ärzten mit Blutdrucksenkern und wassertreibenden Medikamenten behandelt. In der Fitotherapie werden in erster Linie Kräuter verwendet, die beruhigende, gefäßerweiternde und wassertreibende Eigenschaften haben.

Beruhigende Wirkung haben:

  • Zitronenmelisse
  • Hopfen
  • Johanniskraut

Gefäßerweiternd wirken:

  • Weißdorn
  • Knoblauch
  • Salbei
  • Blütenstaub

Wassertreibend sind:

  • Brennnessel
  • Schachtelhalm
  • Birkenblätter

In die Aromalampe tropft man ätherische Öle, die das positive Denken fördern, zB. Basilikum, Rose, Ylang-ylang, Jasmin.

Es gibt ein einziges Kraut, das den Blutdruck wieder in Gleichgewicht bringt, aber eher blutdrucksenkend wirkt, nämlich die Mistel. Im Handel kann man Tinkturen kaufen.