Wellness zuhause

Ohne Wasser kann der menschliche Organismus nicht bestehen: Das Wasser transportiert im Körper wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, reguliert die Körpertemperatur und begünstigt die Entschlackung.

Erste Ansätze eines Badewesens finden sich bereits in der Steinzeit zu kultischen Zwecken, zu einer wahren Blüte gelangen Badeanwendungen jedoch im antiken Griechenland durch die hippokratische Medizin. In römischer Zeit wurde das Baden durch die Errichtung riesiger und prunkvoller Thermalbadehäuser zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung der Bürger. Neben der eigentlichen Bademöglichkeit und dem Sonnenbad wurden da Massieren, Frottieren und Parfümieren in den Thermen gepflegt. Sie waren die Vorgänger den heutigen Wellness-Hotels.

In der letzten Zeit boomen Wellness-Urlaube. Die Wellness-Hotels locken ihre Gäste mit immer mehr Angeboten und verschiedenen Behandlungen. Tatsächlich kann man sich nach stressigen Wochen oder Monate in einigen Tagen regenerieren, entspannen und wieder zu Kräften kommen. Aber wer kann sich das alles jeden Monat leisten?

Wenn man eine Badewanne zuhause hat, kann man sich auch hin und wieder einen Wellness-Tag zuhause gönnen, mit anschließender Pflege und kosmetischer Behandlung.

Warmes Wasser weckt wohlige Gefühle: Die Muskeln lockern sich und die Glieder werden weich, die Kräuterbadezusätze können über die geöffneten Hautporen ihre Wirkung tun.

Duftende Öle oder Salze werden über die Nase und Lunge vom ganzen Körper aufgenommen. Sie können nach Bedarf zwischen entspannenden, krampflösenden, heilenden, straffenden, oder regenerierenden Zusätzen wählen.

Ein Bad sollte nicht heißer als 39 Grad sein und nicht länger als 15-20 Minuten dauern. Nach dem Baden legen Sie sich mindestens 20 Minuten hin. Dann kann die Schönheits- und Hautpflege beginnen. Für die angenehme Atmosphäre zündet man einige Kerzen an, nimmt sich das Radio oder den CD-Player ins Badezimmer, dass die Entspannung über alle Sinne aufgenommen werden kann.

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